Donnerstag, 30. Dezember 2010
Guten Rutsch und Alles Gute für 2011
anjapat, 12:18h
Hallo Ihr Lieben,
ein letztes Mal schreiben wir Euch in diesem Jahr. Sicher habt ihr die Feiertage gut überstanden und genießt die Ruhe vor dem Silvestersturm. Wir wünschen Euch für 2011 ein aufregendes, spannendes und ereignisreiches Jahr und das wir uns gesund und munter wiedersehen. Wie einige wissen, werden wir das Jahresende auf der Insel Ko Phi Phi vor der Westküste Thailands mit Mandy, Micha, Reschi und Wiesi begehen. Wir freuen uns schon darauf, dass wir hier in der Fremde mit Freunden feiern können.
Heiligabend und den ersten Weihnachtsfeiertag haben wir sehr ruhig im schönen Luang Prabang verlebt. Im Nachhinein stellen wir fest, dass es bisher der friedlichste und zugleich schönste Ort bisher auf unserer Reise war. Es ist vielleicht kein Zufall, dass wir genau zu den Feiertagen dort waren. Am 24. telefonierten wir mit unseren Familien und es war sehr schön, nicht nur ihre Stimmen zu hören, sondern Dank Skype auch ihre Gesichter zu sehen. Dadurch waren wir ihnen trotz der Entfernung so nah. Es ist unglaublich, was heutzutage durch die Technologie alles möglich ist. Am 25. lebten faul in den Tag hinein. Das muss auch mal sein und gehört auch zu den Feiertagen dazu. Außerdem wollten wir ein bisschen Energie sparen, da wir in den Folgetagen eine Marathonfahrtstrecke zu bewältigen hatten.
Um pünktlich zu Silvester auf Ko Phi Phi zu sein, entschlossen wir uns, komplett Nordthailand und den Süden Laos nicht zu bereisen. Auf der einen Seite ist es schade, dass wir diese Regionen nicht besuchen konnten. Auf der anderen Seite kann man auf so einer Reise auch nicht alles erleben und muss Abstriche machen. Des Weiteren wollen wir auch unseren Gesamtzeitplan nicht verändern, da sonst weniger Zeit für die weiteren Ziele bleibt. Also entschlossen wir uns für eine vier-phasige Anreise. Die erste Etappe war eine 11-stüdnige Busfahrt durch Laos bis in die Hauptstadt Vientiane, wo wir eine Nacht blieben. Die zweite Etappe ging dann 14 Stunden lang mit dem Nachtzug nach Bangkok. Von dort ging es ohne Übernachtung 12 Stunden im Nachtbus nach Phuket, wo wir zwei Tage Pause machen, um dann morgen die vierte Etappe per Fähre anzutreten. Falls es sich alles recht anstrengend anhört, können wir bestätigen, dass es das auch war.
Die Fahrt durch Laos ging durch die wundersamsten Landschaften. Die bewaldeten Berge, die sich auf zweitausend Meter und darüber hinaus auftürmten, säumten unseren Weg. Obwohl die Strecke nur 350 km betrug, brauchten wir, wie gesagt, unglaubliche 11 Stunden, da es nur Serpentinen hinauf und Serpentinen hinab ging. Teilweise konnten wir die Mehrfachkurven nur im Schrittempo emporklettern, da unser Bus nicht mehr Leistung hatte. Da wir eine Nacht in Vientiane blieben und erst am nächsten Abend weiterreisten, nutzten wir den freien Vormittag, um uns die Hauptstadt Laos anzuschauen. Passend zum ganzen Land ging es dort sehr gemächlich zu und es ist wohl eine der entspannendsten Hauptstädte auf diesem Planeten. Wir schauten uns noch zwei Buddhatempel an, liefen zum Mekong und schlenderten entlang der Hauptgeschäftsmeile in Richtung Patu Xay Tor, einem Wahrzeichen der Stadt. Am Mekong hatte die Stadtverwaltung ein paar Fitnessgeräte aufgestellt und Anjas Studiozeiten flackerten kurz auf.
Abends wurden wir auf ein Tuk-Tuk mit weiteren 10 Leuten verfrachtet und zum Grenzzug gebracht, der uns nach Nong Khai auf die thailändische Seite brachte. Dort wartete bereits der Nachtzug nach Bangkok auf uns. Anja und ich waren froh, dass wir uns für den Nachtzug entschieden hatten, da er ausreichend Platz zum Schlafen bot. Wir bemerkten sofort, dass wir wieder in Thailand waren, da unser Abendessen von einem umoperierten Ladyboy serviert wurde. Wir waren also wieder in bekannten Gefilden.
In Bangkok organisierten wir uns einen Nachtbus nach Phuket. Da Silvester die Hauptreisezeit Richtung Süden und Inseln ist, war die Stadt voll und sämtliche Verkehrsmittel ausgeschöpft. Allerdings hatten wir Glück und ein neuer Bus wurde eingesetzt, der uns am Abend nach Phuket bringen würde. Das größte Problem war aber, dass sich zu einer bestimmten Zeit am Nachmittag alle Taxifahrer geeinigt haben, dass sie nur für überteuerte Preise und ohne Taxameter zum Busbahnhof fahren. Als Gast hat man keine Chance. Wir wollten uns trotzdem nicht auf diese Schweinerei einlassen und nahmen uns ein Tuk-Tuk. Obwohl wir etwas weniger als für ein Taxi bezahlten, wäre ein geschlossenes Gefährt vielleicht besser gewesen, da die Abgase der vielen Fahrzeuge unzumutbar waren. Jetzt wussten wir, warum viele Thais einen Mundschutz tragen, wenn sie durch die Stadt laufen.
Der Nachtbus brachte uns sicher nach Phuket und wir genossen die 12-stündige Fahrt in diesem komfortablen Gefährt. Wir waren froh, dass es im Gegensatz zu Laos Highways gab und die Strecke keine Serpentinen beinhaltete. Zum anderen hatten die Strassen kaum bis keine Schlaglöcher, so dass die Fahrt sehr entspannt ablief. Wir merkten allein an dieser Infrastruktur, dass Thailand seinen Nachbarländern voraus ist. In Phuket kamen wir gegen 5:30 an und tranken bis zum Sonnenaufgang erstmal einen Kaffee.
Nach dieser verrückten Anreise wollten wir uns ein wenig verwöhnen, bevor es weiter nach Ko Phi Phi geht. Wir freuten uns daher sehr, dass wir bei meiner Lieblingshotelkette Bonuspunkte einlösen konnten, da ich durch meinen Job oft in einem der Hotels übernachtet habe. Also können wir hier zwei enspannte Nächte verbringen. Allerdings liegt das Hotel am Patong Beach, welcher sich als das Mallorca Thailands entpuppte und gar nicht unser Geschmack ist. Die Region inkl. dem Patong Beach wurde 2004 von der Tsunamiwelle zerstört und bot daher viel Platz für Neubauten. Das wurde ausgenutzt und so ist ein Hotelklotz neben dem anderen enstanden. Das Übermaß an Touristen, Restaurants, Bars, Tuk-Tuks, Strandliegen, Sonnenschirmen, McDonalds, Souvenirläden und vor allem Abzockern ist einfach ekelerregend. Nach den entspannten Tagen in Laos ist das hier zu viel für uns. Wir uns im Hotel vor der Außenwelt und können so den letzten Bericht schreiben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir morgen die Fähre nach Ko Phi Phi nehmen werden, wo es hoffentlich enstpannter zu geht.
So langsam neigt sich unsere Zeit hier in Südostasien dem Ende. Nach Ko Phi Phi werden wir noch Ko Lanta hier an der Westküste besuchen und dann noch einmal an die Ostküste nach Ko Tao und Ko Phangan wechseln. Danach geht es dann über Malaysia und Kuala Lumpur nach Singapur, wo unsere Flieger am 27. Januar nach Hong Kong und dann weiter nach Neuseeland starten. In den nächsten Tagen freuen wir uns auf die gemeinsamen Silvestertage mit unseren Freunden und das die weiteren Strände und Inseln hier in Thailand entspannter als Patong Beach sind.
Somit verabschieden wir uns für 2010, wünschen Euch das Beste und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!
Anja und Patrice
ein letztes Mal schreiben wir Euch in diesem Jahr. Sicher habt ihr die Feiertage gut überstanden und genießt die Ruhe vor dem Silvestersturm. Wir wünschen Euch für 2011 ein aufregendes, spannendes und ereignisreiches Jahr und das wir uns gesund und munter wiedersehen. Wie einige wissen, werden wir das Jahresende auf der Insel Ko Phi Phi vor der Westküste Thailands mit Mandy, Micha, Reschi und Wiesi begehen. Wir freuen uns schon darauf, dass wir hier in der Fremde mit Freunden feiern können.
Heiligabend und den ersten Weihnachtsfeiertag haben wir sehr ruhig im schönen Luang Prabang verlebt. Im Nachhinein stellen wir fest, dass es bisher der friedlichste und zugleich schönste Ort bisher auf unserer Reise war. Es ist vielleicht kein Zufall, dass wir genau zu den Feiertagen dort waren. Am 24. telefonierten wir mit unseren Familien und es war sehr schön, nicht nur ihre Stimmen zu hören, sondern Dank Skype auch ihre Gesichter zu sehen. Dadurch waren wir ihnen trotz der Entfernung so nah. Es ist unglaublich, was heutzutage durch die Technologie alles möglich ist. Am 25. lebten faul in den Tag hinein. Das muss auch mal sein und gehört auch zu den Feiertagen dazu. Außerdem wollten wir ein bisschen Energie sparen, da wir in den Folgetagen eine Marathonfahrtstrecke zu bewältigen hatten.
Um pünktlich zu Silvester auf Ko Phi Phi zu sein, entschlossen wir uns, komplett Nordthailand und den Süden Laos nicht zu bereisen. Auf der einen Seite ist es schade, dass wir diese Regionen nicht besuchen konnten. Auf der anderen Seite kann man auf so einer Reise auch nicht alles erleben und muss Abstriche machen. Des Weiteren wollen wir auch unseren Gesamtzeitplan nicht verändern, da sonst weniger Zeit für die weiteren Ziele bleibt. Also entschlossen wir uns für eine vier-phasige Anreise. Die erste Etappe war eine 11-stüdnige Busfahrt durch Laos bis in die Hauptstadt Vientiane, wo wir eine Nacht blieben. Die zweite Etappe ging dann 14 Stunden lang mit dem Nachtzug nach Bangkok. Von dort ging es ohne Übernachtung 12 Stunden im Nachtbus nach Phuket, wo wir zwei Tage Pause machen, um dann morgen die vierte Etappe per Fähre anzutreten. Falls es sich alles recht anstrengend anhört, können wir bestätigen, dass es das auch war.
Die Fahrt durch Laos ging durch die wundersamsten Landschaften. Die bewaldeten Berge, die sich auf zweitausend Meter und darüber hinaus auftürmten, säumten unseren Weg. Obwohl die Strecke nur 350 km betrug, brauchten wir, wie gesagt, unglaubliche 11 Stunden, da es nur Serpentinen hinauf und Serpentinen hinab ging. Teilweise konnten wir die Mehrfachkurven nur im Schrittempo emporklettern, da unser Bus nicht mehr Leistung hatte. Da wir eine Nacht in Vientiane blieben und erst am nächsten Abend weiterreisten, nutzten wir den freien Vormittag, um uns die Hauptstadt Laos anzuschauen. Passend zum ganzen Land ging es dort sehr gemächlich zu und es ist wohl eine der entspannendsten Hauptstädte auf diesem Planeten. Wir schauten uns noch zwei Buddhatempel an, liefen zum Mekong und schlenderten entlang der Hauptgeschäftsmeile in Richtung Patu Xay Tor, einem Wahrzeichen der Stadt. Am Mekong hatte die Stadtverwaltung ein paar Fitnessgeräte aufgestellt und Anjas Studiozeiten flackerten kurz auf.
Abends wurden wir auf ein Tuk-Tuk mit weiteren 10 Leuten verfrachtet und zum Grenzzug gebracht, der uns nach Nong Khai auf die thailändische Seite brachte. Dort wartete bereits der Nachtzug nach Bangkok auf uns. Anja und ich waren froh, dass wir uns für den Nachtzug entschieden hatten, da er ausreichend Platz zum Schlafen bot. Wir bemerkten sofort, dass wir wieder in Thailand waren, da unser Abendessen von einem umoperierten Ladyboy serviert wurde. Wir waren also wieder in bekannten Gefilden.
In Bangkok organisierten wir uns einen Nachtbus nach Phuket. Da Silvester die Hauptreisezeit Richtung Süden und Inseln ist, war die Stadt voll und sämtliche Verkehrsmittel ausgeschöpft. Allerdings hatten wir Glück und ein neuer Bus wurde eingesetzt, der uns am Abend nach Phuket bringen würde. Das größte Problem war aber, dass sich zu einer bestimmten Zeit am Nachmittag alle Taxifahrer geeinigt haben, dass sie nur für überteuerte Preise und ohne Taxameter zum Busbahnhof fahren. Als Gast hat man keine Chance. Wir wollten uns trotzdem nicht auf diese Schweinerei einlassen und nahmen uns ein Tuk-Tuk. Obwohl wir etwas weniger als für ein Taxi bezahlten, wäre ein geschlossenes Gefährt vielleicht besser gewesen, da die Abgase der vielen Fahrzeuge unzumutbar waren. Jetzt wussten wir, warum viele Thais einen Mundschutz tragen, wenn sie durch die Stadt laufen.
Der Nachtbus brachte uns sicher nach Phuket und wir genossen die 12-stündige Fahrt in diesem komfortablen Gefährt. Wir waren froh, dass es im Gegensatz zu Laos Highways gab und die Strecke keine Serpentinen beinhaltete. Zum anderen hatten die Strassen kaum bis keine Schlaglöcher, so dass die Fahrt sehr entspannt ablief. Wir merkten allein an dieser Infrastruktur, dass Thailand seinen Nachbarländern voraus ist. In Phuket kamen wir gegen 5:30 an und tranken bis zum Sonnenaufgang erstmal einen Kaffee.
Nach dieser verrückten Anreise wollten wir uns ein wenig verwöhnen, bevor es weiter nach Ko Phi Phi geht. Wir freuten uns daher sehr, dass wir bei meiner Lieblingshotelkette Bonuspunkte einlösen konnten, da ich durch meinen Job oft in einem der Hotels übernachtet habe. Also können wir hier zwei enspannte Nächte verbringen. Allerdings liegt das Hotel am Patong Beach, welcher sich als das Mallorca Thailands entpuppte und gar nicht unser Geschmack ist. Die Region inkl. dem Patong Beach wurde 2004 von der Tsunamiwelle zerstört und bot daher viel Platz für Neubauten. Das wurde ausgenutzt und so ist ein Hotelklotz neben dem anderen enstanden. Das Übermaß an Touristen, Restaurants, Bars, Tuk-Tuks, Strandliegen, Sonnenschirmen, McDonalds, Souvenirläden und vor allem Abzockern ist einfach ekelerregend. Nach den entspannten Tagen in Laos ist das hier zu viel für uns. Wir uns im Hotel vor der Außenwelt und können so den letzten Bericht schreiben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir morgen die Fähre nach Ko Phi Phi nehmen werden, wo es hoffentlich enstpannter zu geht.
So langsam neigt sich unsere Zeit hier in Südostasien dem Ende. Nach Ko Phi Phi werden wir noch Ko Lanta hier an der Westküste besuchen und dann noch einmal an die Ostküste nach Ko Tao und Ko Phangan wechseln. Danach geht es dann über Malaysia und Kuala Lumpur nach Singapur, wo unsere Flieger am 27. Januar nach Hong Kong und dann weiter nach Neuseeland starten. In den nächsten Tagen freuen wir uns auf die gemeinsamen Silvestertage mit unseren Freunden und das die weiteren Strände und Inseln hier in Thailand entspannter als Patong Beach sind.
Somit verabschieden wir uns für 2010, wünschen Euch das Beste und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!
Anja und Patrice
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yveskerstin,
Freitag, 31. Dezember 2010, 15:48
Hallo Ihr zwei Süssen
Vielen lieben Dank für Eure tolle Karte, wir haben uns sehr darüber gefreut. Wie wir sehen können geht es Euch super und Euer Hotelzimmer war ja richtig schön.Bald ist es bei uns auch 24 Uhr und wir werden ganz fest an Euch denken.L.G. Kerstin u. Yves
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anjapat,
Donnerstag, 6. Januar 2011, 15:00
Hi Kerstin und Yves
Werden in den nächsten Tagen schwer erreichbar sein. Wenn wir wieder eine gute Verbindung haben, können wir es am übernächsten Wochenende noch einmal mit Skype probieren. Denken an Euch! LG A&P
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fambach,
Montag, 3. Januar 2011, 22:27
Prost Neujahr !!!
Wir hoffen, Ihr habt´s ordentlich krachen lassen... oder auch auf die Entspannte.... wie auch immer.
Ian hat sich dieses Silvester vom Schisshasen zum Knallteufel entwickelt und Silvana erzählt nach einer Flasche Sekt und dem angucken Eurer Bilder immer irgendwas von auswandern. Könnt Ihr das versteh´n ??? Ich glau´b ich bin der einzig normale hier (mache übrigens wieder "trocken" bis X-mas 2011).....Einer muß ja den Durchblick behalten...
Alles LIEBE Euch beiden, noch viele tolle Erlebnisse und bleibt gesund !!!
Silvana, Ian & Ingo
Ian hat sich dieses Silvester vom Schisshasen zum Knallteufel entwickelt und Silvana erzählt nach einer Flasche Sekt und dem angucken Eurer Bilder immer irgendwas von auswandern. Könnt Ihr das versteh´n ??? Ich glau´b ich bin der einzig normale hier (mache übrigens wieder "trocken" bis X-mas 2011).....Einer muß ja den Durchblick behalten...
Alles LIEBE Euch beiden, noch viele tolle Erlebnisse und bleibt gesund !!!
Silvana, Ian & Ingo
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anjapat,
Donnerstag, 6. Januar 2011, 15:02
Hi Fams
Das sind ja tolle Nachrichten aus Falkensee. Sicher wirst du das Jahr gut überstehen, obwohl es wieder verdammt schwierig wird. Ich bin allerdings nicht in der Nähe, so dass die Versuchung klein bleibt. ;-) Lasst es euch gut gehen. Ganz liebe Grüße von Anja. LG Pat
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