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Montag, 20. Juni 2011
Auf Wiedersehen Australien
anjapat, 12:05h
Die Zeit ist gekommen, dass wir uns langsam von Australien verabschieden müssen. Anja und ich hatten tolle 2,5 Monate in diesem Land bzw. auf diesem Kontinent. Australien ist riesig und wir haben einiges dieses schönen Landes gesehen. Insgesamt sind wir 18.800 km gefahren bis der Motor unseres Markos überlastet war. Den Verlust unseres Wagens haben wir relativ schnell verkraftet. Wie geschrieben, waren wir auch ein wenig erleichtert, da wir nicht mehr fahren brauchten. In den letzten Tagen war es doch ein bisschen viel gewesen.
Ohne Auto erlebten wir eine neue Freiheit. Wir genossen es, im Gästezimmer der Spataros auszuschlafen, ohne an die Straße zu denken und in den Morgen zu eilen. Jaz, die Tochter, hatte sich schnell an die neuen Mitbewohner gewöhnt. Vor allem stand Anja in ihrer Gunst. Jaz wich keinen Meter von ihr und so spielten die beiden miteinander und sprangen sogar wie wild auf dem Trampolin im Garten herum. Auch Marly, der kleine Hund, war von unserer Anwesenheit begeistert, besonders da er viele Streicheleinheiten von uns erhielt.
Anja und ich fuhren am Dienstag nach Brisbane in die Stadt und liefen entspannt durch die Straßen. Wir wollten in kein Museum, sondern einfach die Zeit genießen. Es war total ungewohnt für uns, so viel Zeit zu haben und keine Kilometer fahren zu müssen. Wir ließen uns am Flußufer des Brisbane River nieder und genossen die Sonne bei einer schönen Tasse Kaffee. Wir liefen durch den Botanischen Garten und kehrten am frühen Abend in ein kleines Restaurant ein, um ein schönes Glas Weißwein zu trinken. Am Abend hatten wir uns mit Roland und seiner Freundin Kate zum Abendessen verabredet. Mit Roland hatte ich damals in Australien studiert. Er ist ein äußerst lustiger Kerl und hat eine reizende Freundin, so dass wir einen sehr schönen Abend verlebten.
Für Mittwoch hatten wir einen Flug nach Sydney gebucht, der allerdings erst am Abend ging. Wir konnten noch einmal laufen gehen, bevor wir unsere Taschen packen mussten. Nach langer Zeit war es das erste Mal wieder, dass wir uns auf unser eigentliches Reisegepäck konzentrieren mussten. Marko mussten wir ja überfallartig verlassen, so dass wir einige Sachen in Ikea- und andere Tüten stecken mussten. Jetzt hieß es aber wieder, jeden überflüssigen Ballast abzuwerfen, was anfangs gar nicht so einfach war. Irgendwann konnten wir aber die Reißverschlüsse unserer Taschen schließen und hatten alles verstaut. Wir verabschiedeten uns von Holly, Jaz und Marly, die uns nicht gehen lassen wollten. Joe brachte uns dankenswerter Weise zum Flughafen und wir verabredeten uns auf ein nächstes Treffen in Deutschland.
Kurz vor Mitternacht erreichten wir unser Hostel in der Innenstadt von Sydney. Wir merkten, dass wir wieder in einer Weltmetropole waren, da viele Nationalitäten um diese Uhrzeit noch auf den Straßen unterwegs waren. Ein Grund war sicherlich das Rugby Spiel zwischen den Bundesstaaten New South Wales und Queensland. Da das Hostel unsere Buchung für ein Doppelzimmer nicht erreicht hatte und alle Zimmer belegt waren, brachten sie uns netter Weise in einem Familienraum unter. Dieses hatte zwei Doppelstockbetten und bot etwas mehr Platz. Allerdings wurden wir dort auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn das Hostel hatte seine besten Zeiten schon lange hinter sich, was an den schimmligen Gardinen deutlich wurde. Dies ist allerdings oft der Fall in den großen Städten, so dass uns das nicht wirklich störte. Wir freuten uns über ein eigenes Bad mit Dusche, was wir ja immer mehr zu schätzen wissen. Unsere erste Nacht ließen wir in einem Pub auf der gegenüberliegenden Straße ausklingen.
Das Wetter am Donnerstag war schlecht. Es war kalt, regnete und von der Sonne war nichts zu sehen. Dies motivierte uns nicht wirklich, viel anschauen zu wollen. Außerdem wollten wir uns sowieso nicht so viel anschauen, da die Eintrittspreise bei den meisten Sehenswürdigkeiten bei 30 Dollar aufwärts liegen. Anja und ich entschieden uns, ins Aquarium zu gehen. Unser junges Taucherherz schlug des Öfteren höher und wir erfreuten uns an der Artenvielfalt, die wir aus dem Meer kannten. Höhepunkte des Aquariums sind riesige Becken, unter die man durchlaufen kann. In ihnen befinden sich die Größen der australischen Wasserwelt. Ein Dugong, Seekuh, bewegte ihren massigen Körper elegant im Wasser und verschlang die Salate, die im Becken versenkt worden. In diesem ersten Becken befanden sich auch riesige Rochen, die mit ihren flügelhähnlichen Flossen gemächlich wie Urzeitvögel über unseren Köpfen kreisten. Es war ein tolles Schauspiel. Im zweiten Becken präsentierte sich die Crémè de la Crémè der Haifischzunft. Sie hatten dort den großen grauen Nurse Hai, Schwarz- und Weißspitzen Riffehaie, Leoparden- und Lemonhaie sowie eine Vielzahl anderer kleinerer Haie. Die ruhige Musik die in den Gängen unter den Becken gespielt wurde, versetzte uns in eine Traumwelt und wir schwelgten in den Erinnerungen unserer Tauchgänge. Nach fast 4 Stunden lächelte uns Nemo in zig-facher Ausführung aus Plüsch am Ausgang des Aquariums an. Wir waren begeistert.
Mittlerweile hatte sich das Wetter dahingehend gebessert, dass es nicht mehr regnete. Wir gingen zum Wahrzeichen Sydneys und tranken einen kühlen Weißwein am Fuße des Opernhauses mit Blick auf die berühmte Hafenbrücke. Wir fanden ein kleines, schnuckeliges, italienisches Restaurant und verschlangen die leckere Pasta und Pizza. Wir erinnerten uns daran, dass wir normaler Weise unsere Mahlzeiten auf unserem Kocher zubereitet hätten, was wir jetzt nicht mehr brauchten. Auf dem Rückweg zu unserem Hostel schlenderten wir durch schöne Passagen, was uns sehr an Leipzig erinnerte. Es gab tolle Läden und wir glotzten in die schönen Schaufensterauslagen. In einer Schokolateria besorgten wir uns dann unseren Nachtisch und nahmen ein paar Marzipanstangen sowie Schokopralinen mit. Es war herrlich so entspannt unterwegs zu sein und die Stadt auf diese Weise zu erleben.
Wunderbarer Weise schien am Freitag die Sonne und lachte uns entgegen. Wir genossen jeden wärmenden Strahl, denn der Wind zog ganz schön durch die Stadt und ließ uns frösteln. Kleidungstechnisch sind wir auf sehr kühle Temperaturen nicht vorbereitet, was wir in Sydney spürten. Wir liefen durch den Botanischen Garten, welcher herrlich angelegt ist. Anja rümpfte jedoch ihre Nase, da einige Fledermäuse von den Palmen hingen, die wie ein Paviankäfig rochen. Da die Oper solch eine tolles Gebäude ist, beschlossen wir eine Tour zu machen. Wir wurden in das Innere geführt, schauten uns ein Studio, den Backstagebereich sowie die zwei Konzertsäle an. Es war sehr spannend, hinter die Kulisse schauen zu dürfen. Am Nachmittag trafen wir uns mit einer ehemaligen Praktikanten-Kollegin aus Neuseeland zum Kaffee, bevor wir die Abendgestaltung einleiteten. Wir aßen in einem schönen Thai-Restaurant, dass uns für einen kurzen Moment in die verrückte Khao-San-Road nach Bangkok versetzte, da es so hieß. Danach schauten wir uns den vierten Teil von Fluch der Karibik im Kino an, der recht unterhaltsam war.
Am Samstag ging dann schon unser Flieger wieder nach Melbourne. Natürlich hätte es noch mehrere Ort in Sydney zum Anschauen gegeben, aber wir müssen Dinge einfach auslassen. Wir konnten wieder bei Isa und Ryan schlafen. Wir freuten uns, dass dieses Mal Isa in Melbourne war, da sie gerade von einem Urlaub aus Thailand zurück kam. Allerdings war Ryan in Thailand geblieben, so dass wir beide nicht gemeinsam erleben konnten. Es ist einfach schwierig, diese beiden Energiebündel gemeinsam an einem Ort zu erleben.
Angekommen in Melbourne wartete schon ein Party auf uns. Sally hatte anlässlich ihres Geburtstag eingeladen und das Motto „Aprés Ski“ ausgerufen. Die Temperaturen taten ihr übriges dazu, so dass sich Anja und ich in dicke Klamotten einmummelten. Isa unterstützte uns mit Mützen und Schals, obwohl ich meine Pudelmütze endlich in der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Wir hatten eine Menge Spaß, trafen Cormac, Alice und andere Freunde. Isa hatte ordentliche Apré Ski Musik organisiert, so dass wir zum „Roten Pferd“ und anderen Krachern tanzen konnten. Es gab Glühwein und ausreichend Schnäpse, so dass wir die Temperaturen bald vergaßen. Sally hatte ihren Garten mit Bettlaken als Schnee dekoriert, einen Feuerkorb aufgestellt und in der Stube versetzte uns ein Video in die Schneewelten Alaskas. Anja und ich feierten nachträglich die Weihnachtszeit und fühlten, dass wir wieder in der Zivilisation angekommen waren.
Gestern und den heutigen Montag haben wir dann entspannt verbracht. Wir haben alle Zeit der Welt und brauchen nichts für Marko organisieren. In den nächsten Tagen werden wir uns von unseren Leuten hier verabschieden und noch einmal über unsere tolle Zeit in Australien reflektieren.
Am Mittwoch fliegen wir dann nach Rarotonga in der Südsee und hoffen auf wärmeres Wetter. Eine Tauchschule haben wir auch schon gefunden und werden dort sicherlich vorsprechen.
Wir senden Euch die besten Grüße und melden uns dann aus Raro!
Anja und Patrice
Ohne Auto erlebten wir eine neue Freiheit. Wir genossen es, im Gästezimmer der Spataros auszuschlafen, ohne an die Straße zu denken und in den Morgen zu eilen. Jaz, die Tochter, hatte sich schnell an die neuen Mitbewohner gewöhnt. Vor allem stand Anja in ihrer Gunst. Jaz wich keinen Meter von ihr und so spielten die beiden miteinander und sprangen sogar wie wild auf dem Trampolin im Garten herum. Auch Marly, der kleine Hund, war von unserer Anwesenheit begeistert, besonders da er viele Streicheleinheiten von uns erhielt.
Anja und ich fuhren am Dienstag nach Brisbane in die Stadt und liefen entspannt durch die Straßen. Wir wollten in kein Museum, sondern einfach die Zeit genießen. Es war total ungewohnt für uns, so viel Zeit zu haben und keine Kilometer fahren zu müssen. Wir ließen uns am Flußufer des Brisbane River nieder und genossen die Sonne bei einer schönen Tasse Kaffee. Wir liefen durch den Botanischen Garten und kehrten am frühen Abend in ein kleines Restaurant ein, um ein schönes Glas Weißwein zu trinken. Am Abend hatten wir uns mit Roland und seiner Freundin Kate zum Abendessen verabredet. Mit Roland hatte ich damals in Australien studiert. Er ist ein äußerst lustiger Kerl und hat eine reizende Freundin, so dass wir einen sehr schönen Abend verlebten.
Für Mittwoch hatten wir einen Flug nach Sydney gebucht, der allerdings erst am Abend ging. Wir konnten noch einmal laufen gehen, bevor wir unsere Taschen packen mussten. Nach langer Zeit war es das erste Mal wieder, dass wir uns auf unser eigentliches Reisegepäck konzentrieren mussten. Marko mussten wir ja überfallartig verlassen, so dass wir einige Sachen in Ikea- und andere Tüten stecken mussten. Jetzt hieß es aber wieder, jeden überflüssigen Ballast abzuwerfen, was anfangs gar nicht so einfach war. Irgendwann konnten wir aber die Reißverschlüsse unserer Taschen schließen und hatten alles verstaut. Wir verabschiedeten uns von Holly, Jaz und Marly, die uns nicht gehen lassen wollten. Joe brachte uns dankenswerter Weise zum Flughafen und wir verabredeten uns auf ein nächstes Treffen in Deutschland.
Kurz vor Mitternacht erreichten wir unser Hostel in der Innenstadt von Sydney. Wir merkten, dass wir wieder in einer Weltmetropole waren, da viele Nationalitäten um diese Uhrzeit noch auf den Straßen unterwegs waren. Ein Grund war sicherlich das Rugby Spiel zwischen den Bundesstaaten New South Wales und Queensland. Da das Hostel unsere Buchung für ein Doppelzimmer nicht erreicht hatte und alle Zimmer belegt waren, brachten sie uns netter Weise in einem Familienraum unter. Dieses hatte zwei Doppelstockbetten und bot etwas mehr Platz. Allerdings wurden wir dort auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn das Hostel hatte seine besten Zeiten schon lange hinter sich, was an den schimmligen Gardinen deutlich wurde. Dies ist allerdings oft der Fall in den großen Städten, so dass uns das nicht wirklich störte. Wir freuten uns über ein eigenes Bad mit Dusche, was wir ja immer mehr zu schätzen wissen. Unsere erste Nacht ließen wir in einem Pub auf der gegenüberliegenden Straße ausklingen.
Das Wetter am Donnerstag war schlecht. Es war kalt, regnete und von der Sonne war nichts zu sehen. Dies motivierte uns nicht wirklich, viel anschauen zu wollen. Außerdem wollten wir uns sowieso nicht so viel anschauen, da die Eintrittspreise bei den meisten Sehenswürdigkeiten bei 30 Dollar aufwärts liegen. Anja und ich entschieden uns, ins Aquarium zu gehen. Unser junges Taucherherz schlug des Öfteren höher und wir erfreuten uns an der Artenvielfalt, die wir aus dem Meer kannten. Höhepunkte des Aquariums sind riesige Becken, unter die man durchlaufen kann. In ihnen befinden sich die Größen der australischen Wasserwelt. Ein Dugong, Seekuh, bewegte ihren massigen Körper elegant im Wasser und verschlang die Salate, die im Becken versenkt worden. In diesem ersten Becken befanden sich auch riesige Rochen, die mit ihren flügelhähnlichen Flossen gemächlich wie Urzeitvögel über unseren Köpfen kreisten. Es war ein tolles Schauspiel. Im zweiten Becken präsentierte sich die Crémè de la Crémè der Haifischzunft. Sie hatten dort den großen grauen Nurse Hai, Schwarz- und Weißspitzen Riffehaie, Leoparden- und Lemonhaie sowie eine Vielzahl anderer kleinerer Haie. Die ruhige Musik die in den Gängen unter den Becken gespielt wurde, versetzte uns in eine Traumwelt und wir schwelgten in den Erinnerungen unserer Tauchgänge. Nach fast 4 Stunden lächelte uns Nemo in zig-facher Ausführung aus Plüsch am Ausgang des Aquariums an. Wir waren begeistert.
Mittlerweile hatte sich das Wetter dahingehend gebessert, dass es nicht mehr regnete. Wir gingen zum Wahrzeichen Sydneys und tranken einen kühlen Weißwein am Fuße des Opernhauses mit Blick auf die berühmte Hafenbrücke. Wir fanden ein kleines, schnuckeliges, italienisches Restaurant und verschlangen die leckere Pasta und Pizza. Wir erinnerten uns daran, dass wir normaler Weise unsere Mahlzeiten auf unserem Kocher zubereitet hätten, was wir jetzt nicht mehr brauchten. Auf dem Rückweg zu unserem Hostel schlenderten wir durch schöne Passagen, was uns sehr an Leipzig erinnerte. Es gab tolle Läden und wir glotzten in die schönen Schaufensterauslagen. In einer Schokolateria besorgten wir uns dann unseren Nachtisch und nahmen ein paar Marzipanstangen sowie Schokopralinen mit. Es war herrlich so entspannt unterwegs zu sein und die Stadt auf diese Weise zu erleben.
Wunderbarer Weise schien am Freitag die Sonne und lachte uns entgegen. Wir genossen jeden wärmenden Strahl, denn der Wind zog ganz schön durch die Stadt und ließ uns frösteln. Kleidungstechnisch sind wir auf sehr kühle Temperaturen nicht vorbereitet, was wir in Sydney spürten. Wir liefen durch den Botanischen Garten, welcher herrlich angelegt ist. Anja rümpfte jedoch ihre Nase, da einige Fledermäuse von den Palmen hingen, die wie ein Paviankäfig rochen. Da die Oper solch eine tolles Gebäude ist, beschlossen wir eine Tour zu machen. Wir wurden in das Innere geführt, schauten uns ein Studio, den Backstagebereich sowie die zwei Konzertsäle an. Es war sehr spannend, hinter die Kulisse schauen zu dürfen. Am Nachmittag trafen wir uns mit einer ehemaligen Praktikanten-Kollegin aus Neuseeland zum Kaffee, bevor wir die Abendgestaltung einleiteten. Wir aßen in einem schönen Thai-Restaurant, dass uns für einen kurzen Moment in die verrückte Khao-San-Road nach Bangkok versetzte, da es so hieß. Danach schauten wir uns den vierten Teil von Fluch der Karibik im Kino an, der recht unterhaltsam war.
Am Samstag ging dann schon unser Flieger wieder nach Melbourne. Natürlich hätte es noch mehrere Ort in Sydney zum Anschauen gegeben, aber wir müssen Dinge einfach auslassen. Wir konnten wieder bei Isa und Ryan schlafen. Wir freuten uns, dass dieses Mal Isa in Melbourne war, da sie gerade von einem Urlaub aus Thailand zurück kam. Allerdings war Ryan in Thailand geblieben, so dass wir beide nicht gemeinsam erleben konnten. Es ist einfach schwierig, diese beiden Energiebündel gemeinsam an einem Ort zu erleben.
Angekommen in Melbourne wartete schon ein Party auf uns. Sally hatte anlässlich ihres Geburtstag eingeladen und das Motto „Aprés Ski“ ausgerufen. Die Temperaturen taten ihr übriges dazu, so dass sich Anja und ich in dicke Klamotten einmummelten. Isa unterstützte uns mit Mützen und Schals, obwohl ich meine Pudelmütze endlich in der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Wir hatten eine Menge Spaß, trafen Cormac, Alice und andere Freunde. Isa hatte ordentliche Apré Ski Musik organisiert, so dass wir zum „Roten Pferd“ und anderen Krachern tanzen konnten. Es gab Glühwein und ausreichend Schnäpse, so dass wir die Temperaturen bald vergaßen. Sally hatte ihren Garten mit Bettlaken als Schnee dekoriert, einen Feuerkorb aufgestellt und in der Stube versetzte uns ein Video in die Schneewelten Alaskas. Anja und ich feierten nachträglich die Weihnachtszeit und fühlten, dass wir wieder in der Zivilisation angekommen waren.
Gestern und den heutigen Montag haben wir dann entspannt verbracht. Wir haben alle Zeit der Welt und brauchen nichts für Marko organisieren. In den nächsten Tagen werden wir uns von unseren Leuten hier verabschieden und noch einmal über unsere tolle Zeit in Australien reflektieren.
Am Mittwoch fliegen wir dann nach Rarotonga in der Südsee und hoffen auf wärmeres Wetter. Eine Tauchschule haben wir auch schon gefunden und werden dort sicherlich vorsprechen.
Wir senden Euch die besten Grüße und melden uns dann aus Raro!
Anja und Patrice
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