... newer stories
Sonntag, 6. Februar 2011
Mit Paul Panzer durch Neuseeland
anjapat, 13:41h
Letzten Montag haben wir voller Vorfreude Hong Kong in Richtung Neuseeland verlassen. Allerdings waren wir nicht ganz fit, da vor allem ich, Patrice, mir eine schöne erkältung zugezogen hatte. In Auckland warteten unsere Freunde Dan und Rob am Flughafen, um uns herzlich zu begrüßen. Mit den beiden Jungs hatte ich 2003 eine tolle Fussballsaison hier gespielt und eine enge Freundschaft entwickelt. Diese hatte einen ihrer Höhepunkte, als sie 2006 zur Weltmeisterschaft in Deutschland waren und wir einige unvergessliche Nächte hatte. Jetzt standen wir uns am Flughafen wieder gegenüber. Dabei hatten wir Glück, dass Rob gerade in Neuseeland war, da er im Moment eigentlich in London wohnt. Wir alle fuhren in Dans Haus am Northshore in den nördlichen Vororten.
Vor allem die Abende waren in dieser Woche alle sehr abwechslungsreich. Am ersten Abend ging es gleich erstmal in eine Kneipe, wo wir Robs Eltern trafen. Dort war zufällig ein Quizabend und es dauerte nicht lange, dass wir auch ein Team angemeldet hatten. Obwohl wir letztendlich irgendwo im Mittelfeld der Teilnehmer landeten, gewannen wir eine Sonderrunde Getränke für 20 NZ Dollar.
Am Tag darauf erkundeten Anja und ich ein bisschen Auckland, die auch die Stadt der Segel genannt wird. Viel hat sich seit damals nicht verändert, was gut war, da wir uns schnell wieder zurecht fanden. Wir gingen auf den Skytour, welcher das höchste Gebäude in der südlichen Hemisphäre ist. Von dort hatten wir einen herrlichen Ausblick über die Stadt, den Hauraki Golf und die vulkanischen Hügel, auf denen die Häuser der Einwohner verstreut sind. Am Abend hatte Rob seine Freunde zu einem Grillabend eingeladen, so dass er sich von ihnen verabschieden konnte. So hatten wir das Haus voller Leute, die wir kennen lernen bzw. nach all den Jahren wieder sehen konnten. Es war ein schönes Treffen, denn bei einigen hat sich in den letzten Jahren manches verändert.
Am Donnerstag ruhten wir uns ersteinmal aus, denn die letzten Tage hatten doch ihre Spuren hinterlassen. Anja und ich hatten uns an das angenehme Klima hier in Neuseeland gewöhnt. Bei unseren Spaziergängen viel uns auf, wie sportlich aktiv die Kiwis nach der Arbeit sind. Dans Fussballteam, dass in einer Sommerliga spielt, brauchte an diesem Tag noch einen Auswechselspieler. Ich konnte dem Angebot nicht widerstehen und schnürrte die Schuhe. Nunja, meine Fitness erlaubte natürlich keine ansprechende Leistung. Allerdings gewannen wir gegen eine Gruppe übermotivierter Engländer 2:0. Es war toll, wieder auf dem Platz zu stehen.
Die Abendgestaltung begann dann wieder in einem Pub, da es Robs letzter Abend war, bevor er am Freitag wieder zurückflog. Ein paar seiner Freunde waren gekommen und wir genehmigten uns ein paar kühle Getränke. Später entschieden wir uns, in Dans Haus zu fahren und dort ein paar ruhige Gespräche führen. Daraus wurde leider nichts, denn die Jungs starteten ihre legendären Trinkspielchen. Wir hatten eine Menge Spass zusammen und Anja konnte sich bei einigen Spielen vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten. Gegen 2 Uhr holten die Jungs ihre Gitarren und spielten ein paar Lieder. Es war super, diesen Abend so zu verbringen und den Klängen der Songs zu lauschen. Man munkelt, dass die letzten gegen halb fünf ins Bett gegangen sind. Beweise gibt es natürlich nicht.
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von Rob. Dan war so nett, uns ein bisschen herumzufahren. Anja konnte sehen, wo ich vor 8 Jahren Fussball gespielt habe, wo das Büro war, wo die Jungs wohnten und an welchen Stränden wir baden gegangen sind. Der Ausflug war eine schöne Reise in die Vergangenheit.
Gestern hatten Anja und ich die tolle Idee, per Fähre nach Waiheke Island zu fahren. Auf der Insel angekommen, mieteten wir uns zwei Räder und begannen eine schöne Rundfahrt. Die Aussichten auf die Strände waren herrlich, allerdings mussten wir auch einige Hügel erklimmen. Leider wurden wir dabei sehr an unsere Unfitness erinnert. Auf der Rückfahrt bekam ich Krämpfe in beiden Oberschenkeln, aber wir schafften es zurück. Den Abend ließen wir dann etwas ruhiger ausklingen, aßen Fisch und Chips am Strand und schauten dem Untergang der Sonne über Auckland zu.
Da wir die nächsten zwei Monate nicht in Auckland verbringen wollten, hielten wir in den letzten Tagen Ausschau nach Campervans im Internet. Allerdings erschieden wir uns, heute auf den Automarkt zu fahren, wo gebrauchte Wagen ihre Besitzer wechseln. Es dauerte auch nicht lang und wir hatten das Objekt unserer Wahl gefunden. Es war ein dunkelgrüner Mitsubishi, der Allradantrieb, ein komfortables Bett und sämtliche Gegenstände besaß, die ein ordentlicher Camper benötigen kann. Nach einer Testfahrt kauften wir den Wagen. Nigel und Annie, ein englisches Ehepaar, überreichten uns den Schlüssel und die notwendigen Papiere. Ja, seit heute vormittag, sind wir stolze Besitzer eines eigenen Wagens. Nigel und Annie hatten den Wagen "Pedro" getauft, was wir gut fanden. Da er sich allerdings, wie ein kleiner Truck fährt, nannten wir ihn Panzer. Welcher Vorname passt besser zu Panzer als Paul. Daher tauften wir ihn Paul Panzer alias Pedro. Die nächsten Wochen werden uns eine neue Reisequalität bieten, wenn wir unsere Abenteuer mit Paul in Neuseeland erleben.
Davon berichten wir euch in den nächsten Wochen.
Beste Grüße
Anja und Pat
Vor allem die Abende waren in dieser Woche alle sehr abwechslungsreich. Am ersten Abend ging es gleich erstmal in eine Kneipe, wo wir Robs Eltern trafen. Dort war zufällig ein Quizabend und es dauerte nicht lange, dass wir auch ein Team angemeldet hatten. Obwohl wir letztendlich irgendwo im Mittelfeld der Teilnehmer landeten, gewannen wir eine Sonderrunde Getränke für 20 NZ Dollar.
Am Tag darauf erkundeten Anja und ich ein bisschen Auckland, die auch die Stadt der Segel genannt wird. Viel hat sich seit damals nicht verändert, was gut war, da wir uns schnell wieder zurecht fanden. Wir gingen auf den Skytour, welcher das höchste Gebäude in der südlichen Hemisphäre ist. Von dort hatten wir einen herrlichen Ausblick über die Stadt, den Hauraki Golf und die vulkanischen Hügel, auf denen die Häuser der Einwohner verstreut sind. Am Abend hatte Rob seine Freunde zu einem Grillabend eingeladen, so dass er sich von ihnen verabschieden konnte. So hatten wir das Haus voller Leute, die wir kennen lernen bzw. nach all den Jahren wieder sehen konnten. Es war ein schönes Treffen, denn bei einigen hat sich in den letzten Jahren manches verändert.
Am Donnerstag ruhten wir uns ersteinmal aus, denn die letzten Tage hatten doch ihre Spuren hinterlassen. Anja und ich hatten uns an das angenehme Klima hier in Neuseeland gewöhnt. Bei unseren Spaziergängen viel uns auf, wie sportlich aktiv die Kiwis nach der Arbeit sind. Dans Fussballteam, dass in einer Sommerliga spielt, brauchte an diesem Tag noch einen Auswechselspieler. Ich konnte dem Angebot nicht widerstehen und schnürrte die Schuhe. Nunja, meine Fitness erlaubte natürlich keine ansprechende Leistung. Allerdings gewannen wir gegen eine Gruppe übermotivierter Engländer 2:0. Es war toll, wieder auf dem Platz zu stehen.
Die Abendgestaltung begann dann wieder in einem Pub, da es Robs letzter Abend war, bevor er am Freitag wieder zurückflog. Ein paar seiner Freunde waren gekommen und wir genehmigten uns ein paar kühle Getränke. Später entschieden wir uns, in Dans Haus zu fahren und dort ein paar ruhige Gespräche führen. Daraus wurde leider nichts, denn die Jungs starteten ihre legendären Trinkspielchen. Wir hatten eine Menge Spass zusammen und Anja konnte sich bei einigen Spielen vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten. Gegen 2 Uhr holten die Jungs ihre Gitarren und spielten ein paar Lieder. Es war super, diesen Abend so zu verbringen und den Klängen der Songs zu lauschen. Man munkelt, dass die letzten gegen halb fünf ins Bett gegangen sind. Beweise gibt es natürlich nicht.
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von Rob. Dan war so nett, uns ein bisschen herumzufahren. Anja konnte sehen, wo ich vor 8 Jahren Fussball gespielt habe, wo das Büro war, wo die Jungs wohnten und an welchen Stränden wir baden gegangen sind. Der Ausflug war eine schöne Reise in die Vergangenheit.
Gestern hatten Anja und ich die tolle Idee, per Fähre nach Waiheke Island zu fahren. Auf der Insel angekommen, mieteten wir uns zwei Räder und begannen eine schöne Rundfahrt. Die Aussichten auf die Strände waren herrlich, allerdings mussten wir auch einige Hügel erklimmen. Leider wurden wir dabei sehr an unsere Unfitness erinnert. Auf der Rückfahrt bekam ich Krämpfe in beiden Oberschenkeln, aber wir schafften es zurück. Den Abend ließen wir dann etwas ruhiger ausklingen, aßen Fisch und Chips am Strand und schauten dem Untergang der Sonne über Auckland zu.
Da wir die nächsten zwei Monate nicht in Auckland verbringen wollten, hielten wir in den letzten Tagen Ausschau nach Campervans im Internet. Allerdings erschieden wir uns, heute auf den Automarkt zu fahren, wo gebrauchte Wagen ihre Besitzer wechseln. Es dauerte auch nicht lang und wir hatten das Objekt unserer Wahl gefunden. Es war ein dunkelgrüner Mitsubishi, der Allradantrieb, ein komfortables Bett und sämtliche Gegenstände besaß, die ein ordentlicher Camper benötigen kann. Nach einer Testfahrt kauften wir den Wagen. Nigel und Annie, ein englisches Ehepaar, überreichten uns den Schlüssel und die notwendigen Papiere. Ja, seit heute vormittag, sind wir stolze Besitzer eines eigenen Wagens. Nigel und Annie hatten den Wagen "Pedro" getauft, was wir gut fanden. Da er sich allerdings, wie ein kleiner Truck fährt, nannten wir ihn Panzer. Welcher Vorname passt besser zu Panzer als Paul. Daher tauften wir ihn Paul Panzer alias Pedro. Die nächsten Wochen werden uns eine neue Reisequalität bieten, wenn wir unsere Abenteuer mit Paul in Neuseeland erleben.
Davon berichten wir euch in den nächsten Wochen.
Beste Grüße
Anja und Pat
... link (7 Kommentare) ... comment
... older stories




