... newer stories
Donnerstag, 4. November 2010
Hampi, Hampi und nochmals Hampi
anjapat, 19:33h
Hallo Ihr Lieben,
nachdem wir uns leider aus Goa verbaschieden mussten, sind wir vorgestern mit dem Zug weiter nach Hampi gefahren. Auf dem Bahnsteig lernten wir vier tolle Frauen aus Deutschland kennen, die wir sofort sehr sympathisch fanden. Da sie im Abteil neben uns saßen und wir das gleiche Reiseziel hatten, kamen wir schnell ins Gespräch und hatten genug auszutauschen. Die vier Freundinnen erkunden alle zwei Jahre neue Länder und sind neugierig auf tolle Erlebnisse und neue Begegnungen. Nach Vietnam und Chile war dieses Mal Indien an der Reihe. Wir erzählten von unserer Weltreise und gegenseitig waren wir von unseren ähnlichen aber auch unterschiedlichen Unternehmungen begeistert. Eine der vier wohnt mit ihrer Familie in San Jose in Kalifornien und hat uns liebenswerter Weise zu sich eingeladen, wenn wir im nächsten Jahr in der USA sein werden. Wir freuen uns, dass wir auf unserer Reise auch neue Begegnungen machen und Bekanntschaften schließen.
Total beigestert schwelgen wir immer noch in den Erinnerungen an den gestrigen Tag und die Tempelanlagen in Hampi. Das Dorf ist von wahnsinnigen Felslandschaften umgeben und es scheint, als ob die Götter mit den Gesteinsbrocken Murmeln gespielt und diese dort einfachen liegen gelassen haben. Diese Felsen haben die herrschenden Königshäuser im 15. bzw. 16. Jahrhundert genutzt, um hinduistische Tempelanlagen bauen zu lassen. Dazu gehören Steinstatuen ihrer Gottheiten, die aus einzelnen Monolithen gemeißelt wurden und teilweise über 4 m hoch sind. Zu den Gottheiten gehören zwei Ganesh Statuen, was Wiesi sicherlich freuen wird, die jeweils 4,5m bzw 2,5m hoch sind. Dazu gab es andere Gottheiten wie Vishnu und ein heiliger Bulle, die über den Köpfen der Menschen ragen. Wir nahmen uns eine Rikscha und fuhren sämtliche Tempelanlagen ab, die gar kein Ende nehmen wollten.
Es gab so viele schöne Gravuren, Steinsäulenarbeiten und Besonderheiten zu erkunden, dass Hampi zu Recht zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Wir besuchten die Bäder der Könige, die durch ein ausgeklügeltes Wasserleitsystem gefüllt wurden, ehemalige Elefantenställe und Schreine wie den Lotustempel oder den Steinwagen. Zentraler Höhepunkt war sicherlich der Virupaksha Tempel in der Mitte Hampis, der voller gemeißelter Figuren über dem Dörfchen thront. Wir haben so viele Bilder geschossen, dass diese ein einziges Buch füllen könnten, die wir aber niemanden aufzwingen möchten. Hampi hat wieder bewiesen, wie viel Indien zu bieten hat. Wir haben nach den moslemischen Bauten, wie dem Taj Mahal, den christlichen Kirchen in Goa nun mit den hinduistischen Tempeln in Hampi weitere Facetten dieses unglaublich kulturhistorisch reichen Landes gesehen.
Nach diesem tollen Tag sind wir gestern mit dem Nachtzug nach Bangalore gefahren. Es war ein Abenteuer, die Nacht in dem fahrenden Hostel zu verbringen, doch sind wir gut und relativ erholt in der 8 Millionen Metropole angekommen. Wir freuen uns, dass wir hier Joo-Sie, einen Freund aus Deutschland, besuchen und bei ihm bleiben können. Wie er uns verwöhnt und was wir hier und bei einem Ausflug nach Mysore erleben, dass berichten wir dann beim nächsten Mal.
Wir wünschen Euch ein tolles Wochenende!
Liebe Grüße
Anja und Pat
nachdem wir uns leider aus Goa verbaschieden mussten, sind wir vorgestern mit dem Zug weiter nach Hampi gefahren. Auf dem Bahnsteig lernten wir vier tolle Frauen aus Deutschland kennen, die wir sofort sehr sympathisch fanden. Da sie im Abteil neben uns saßen und wir das gleiche Reiseziel hatten, kamen wir schnell ins Gespräch und hatten genug auszutauschen. Die vier Freundinnen erkunden alle zwei Jahre neue Länder und sind neugierig auf tolle Erlebnisse und neue Begegnungen. Nach Vietnam und Chile war dieses Mal Indien an der Reihe. Wir erzählten von unserer Weltreise und gegenseitig waren wir von unseren ähnlichen aber auch unterschiedlichen Unternehmungen begeistert. Eine der vier wohnt mit ihrer Familie in San Jose in Kalifornien und hat uns liebenswerter Weise zu sich eingeladen, wenn wir im nächsten Jahr in der USA sein werden. Wir freuen uns, dass wir auf unserer Reise auch neue Begegnungen machen und Bekanntschaften schließen.
Total beigestert schwelgen wir immer noch in den Erinnerungen an den gestrigen Tag und die Tempelanlagen in Hampi. Das Dorf ist von wahnsinnigen Felslandschaften umgeben und es scheint, als ob die Götter mit den Gesteinsbrocken Murmeln gespielt und diese dort einfachen liegen gelassen haben. Diese Felsen haben die herrschenden Königshäuser im 15. bzw. 16. Jahrhundert genutzt, um hinduistische Tempelanlagen bauen zu lassen. Dazu gehören Steinstatuen ihrer Gottheiten, die aus einzelnen Monolithen gemeißelt wurden und teilweise über 4 m hoch sind. Zu den Gottheiten gehören zwei Ganesh Statuen, was Wiesi sicherlich freuen wird, die jeweils 4,5m bzw 2,5m hoch sind. Dazu gab es andere Gottheiten wie Vishnu und ein heiliger Bulle, die über den Köpfen der Menschen ragen. Wir nahmen uns eine Rikscha und fuhren sämtliche Tempelanlagen ab, die gar kein Ende nehmen wollten.
Es gab so viele schöne Gravuren, Steinsäulenarbeiten und Besonderheiten zu erkunden, dass Hampi zu Recht zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Wir besuchten die Bäder der Könige, die durch ein ausgeklügeltes Wasserleitsystem gefüllt wurden, ehemalige Elefantenställe und Schreine wie den Lotustempel oder den Steinwagen. Zentraler Höhepunkt war sicherlich der Virupaksha Tempel in der Mitte Hampis, der voller gemeißelter Figuren über dem Dörfchen thront. Wir haben so viele Bilder geschossen, dass diese ein einziges Buch füllen könnten, die wir aber niemanden aufzwingen möchten. Hampi hat wieder bewiesen, wie viel Indien zu bieten hat. Wir haben nach den moslemischen Bauten, wie dem Taj Mahal, den christlichen Kirchen in Goa nun mit den hinduistischen Tempeln in Hampi weitere Facetten dieses unglaublich kulturhistorisch reichen Landes gesehen.
Nach diesem tollen Tag sind wir gestern mit dem Nachtzug nach Bangalore gefahren. Es war ein Abenteuer, die Nacht in dem fahrenden Hostel zu verbringen, doch sind wir gut und relativ erholt in der 8 Millionen Metropole angekommen. Wir freuen uns, dass wir hier Joo-Sie, einen Freund aus Deutschland, besuchen und bei ihm bleiben können. Wie er uns verwöhnt und was wir hier und bei einem Ausflug nach Mysore erleben, dass berichten wir dann beim nächsten Mal.
Wir wünschen Euch ein tolles Wochenende!
Liebe Grüße
Anja und Pat
... link (3 Kommentare) ... comment
... older stories




