Freitag, 29. Oktober 2010
Goa und Benaulim
Hi,

vielen lieben Dank für die vielen Kommentare. Anja freut sich immer wie eine Schneekönigin, von euch zu lesen. Ich natürlich auch. Schön Timo, dass du auch unseren Blog verfolgst. Willkommen! Hallo Stefan, in unseren zwei Wochen haben wir schon die ruhigen Orte zu schätzen gelernt. Hi Theo, Rezepte gibt es bei unserer Rückkehr. Joo-Sie, wir sehen uns nächte Woche. Hi Yves, vielleicht können wir irgendwo ein Ersatzäffchen organisieren. Wuschel, Wiesi, Sandra B., Sandra W. und alle anderen sowie Partner und Kids vielen lieben Dank für eure Kommentare. Sie bedeuten uns viel!

Mittlerweile sind wir im Goa angekommen und genießen es in vollen Zügen!!! Nach den Städten und den vielen Menschen freuen wir uns über die Ruhe, die Wärme und das Meeresrauschen. Goa ist eine ehemalige portugiesische Enklave, was man an allen Ecken merkt. In jedem Ort sehen wir katholische Kirchen und die Unterkünfte bzw. Restaurants haben meistens portugisiesche Namen wie Fernandos, Xavier Bar, da Silva Residenz, usw.

Wir sind in Benaulim abgestiegen und haben uns eine Hütte mit kleiner Terasse hinter den Dünen im L'Amour Beach Resort gebucht. Na wenn hier der Name nicht Programm ist. Wir bleiben eine Woche und können uns richtig runterfahren. Da Goa an der Westküste Indiens liegt, können wir jeden Abend einen tollen Sonnenuntergang genießen. Benaulim ist ein kleines süßes Dörfchen, dass nicht zu sehr besucht ist, aber auch ausreichende Shops bietet. Wir haben eine "deutsche" Bäckerei entdeckt und können für unser Abendessen auf der Terasse dort Brot, im Supermarkt nebenan Butter und im Liquorshop gegenüber eine Flasche Wein kaufen.

Allerdings liegen wir nicht nur faul am Strand herum, sondern kundschaften auch die Dörfer und Nachbarstrände aus. So haben wir uns ein Moped geliehen und sind mal die Küste Richtung Süden gefahren. Dort gibt es wunderschöne Buchten und persönlich fanden wir Agonda Beach am Schönsten. Es ist ein kleiner Strand, an dem kaum etwas los ist. Allerdings waren wir ein wenig verdutzt, als eine Herde heiliger Kühe an uns wie selbstverständlich vorbei marschiert ist. Wir müssen uns immer noch ein wenig an diese freilebenden Tiere gewöhnen, die bei uns in Ställen leben. Eigentlich hätten wir auch in Agonda übernachten können, doch ist es etwas zu weit, um entspannt zur Hauptstadt Panaji und unserer nächsten Bahnstation zu gelangen. Eine weitere Bucht war Palolem, die allerdings von Touristen und den dazugehörigen Shops und Verkäufern übervölkert ist. Hier sind wir nicht lange geblieben, sondern noch einmal nach Agonda zurückgekehrt.

Morgen wollen wir uns die Hauptstadt Goas, Panaji, anschauen und mit dem Bus dorthin fahren. Das wird sicherlich wieder etwas abenteuerlicher und wir berichten dann beim nächten Mal. Eigentlich gibt es auch noch die Nordstrände, die früher erschlossen worden, allerdings sollen diese Orte auch von Besuchern überrannt sein, so dass wir uns dies lieber ersparen und die Ruhe im Süden genießen. Der Vollständigkeit könnten wir dorthin, aber wir haben uns gefragt warum, und alles müssen wir ja auch nicht mitnehmen.

Goa ist schon ein tolles Fleckchen Erde, mit tollen Stränden, vielen Palmen und kleinen Dörfern. Wir genießen unsere Zeit und die Ruhe hier und wissen, dass das Leben uns im Moment richtig doll verwöhnt.

Bis bald

Anja und Pat


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