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Dienstag, 19. Oktober 2010
Jaipur und Amber Palace
anjapat, 10:02h
Hallo,
da sind wir wieder. Wie geht es euch? Anja geht es bestens und mein Magen hat sich auch stabilisiert. So gut es geht. Mein Apetit hält sich aber noch in Grenzen. Eine Banane am Tag muss schon mal reichen. Ich bin aber guter Dinge.
Wir waren in den letzten Tagen in Jaipur und haben weitere Erlebnisse gehabt und Eindrücke gesammelt.
Mittlerweile haben wir uns dagegen entschieden, in den Altstädten aus Hygiene und Lautstärkegründen zu übernachten. In Jaipur wurde uns dann selbst die Erkundung zu Fuss zu viel. Obwohl die Basare und die dort verkauften Gewürze, Textilien und andere Kleinigkeiten wahnsinnig interessant sind, können wir vor diesen Läden nicht stehen bleiben. Wir werden aus allen Ecken angesprochen, dass es nicht mehr auszuhalten ist. Vor den Sehenswürdigkeiten ist es am Schlimmsten. Wir verstehen es, dass jeder einen Euro verdienen möchte, doch geht es mittlerweile über unsere Toleranzgrenze. Auch fließen in der Altstadt die Abwässer dirket an den Shops vorbei und die Kühe, Schweine und Hunde wälzen sich darin und in den vielen Müllbergen. In Jaipur war es soweit, dass wir uns in eine Sehenswürdigkeit "gerettet" haben, damit wir einen Moment der Ruhe hatten. Auch haben wir uns dann entschieden, eine Fahrradrikscha zu nehmen, damit uns wenigstens nur einer anquatscht. Der ältere Herr tat mir Leid, doch war er dann mit dem etwas großzügigerem Tinkgeld auch nicht zufrieden. Des Weiterem ist uns aufgefallen, dass kaum Touristen auf den Strassen zu sehen sind. Sie werden wohl alle zu den Sehenswürdigkeiten gefahren, dort rausgelassen und dann weiter transportiert.
So haben wir uns gestern entschieden, auch mit einem Touristentaxi, zum Amberpalace 11km vor den Toren Jaipurs zu fahren. Es war zwar voll dekadent, dafür aber äusserst entspannt und mit einer Autorikscha hätten wir es kaum in die Berge geschafft. Jedenfalls tut es uns Leid, dass wir so abgeschotten reisen müssen, allerdings ist es anders in Ruhe nicht möglich. Auch sind wir nicht glücklich, dass wir nicht frei über unsere Schritte entscheiden können und von privaten Transporten abhängig sind.
Nichtdestotrotz hat der Amber Palace wieder gezeigt, warum Indien ein tolles Land mit viel Geschichte ist. Es war der Haupsitz des Maharajas Singh II im 17. Jhd. und ist eine Riesenanlage in den Bergen. Besonders beeindruckend waren der Spiegel-Palast mit vielen Spiegeln in Blumenform und die vielen Tore, wie das Ganesh-Pol. Wir haben genossen, wieder ein wenig in die Geschichte Rajasthan's, so heisst dieser wichtige Bundesstaat im Norden, eintauchen zu können.
Ansonsten ist uns aufgefallen, dass die meisten Touristen nur eine Nacht an einem Ort bleiben und dann weiter reisen. Wir können uns das gar nicht vorstellen und sind mit unserem Rhythmus von zwei bis drei Nächten pro Ort zufrieden. Wir sind relativ entspannt. Auch verbringen wir mittlerweile viel Zeit in unseren Zimmern, um erstens den oben genannten Gründen aber auch den teilweise 35 Grad zu entfliehen , die draußen herrschen. Es ist sehr heiß, doch nichts gegen die bis zu 50 Grad im Sommer (Juni/Juli). Ausserdem können wir besser unseren Blog füttern.
Heute fahren wir nach Udaipur und müssen erstmal schauen, ob wir mitkönnen, da wir bisher nur auf der Warteliste stehen. Drückt uns die Daumen und bis bald.
Liebe Grüße
Anja und Patrice
da sind wir wieder. Wie geht es euch? Anja geht es bestens und mein Magen hat sich auch stabilisiert. So gut es geht. Mein Apetit hält sich aber noch in Grenzen. Eine Banane am Tag muss schon mal reichen. Ich bin aber guter Dinge.
Wir waren in den letzten Tagen in Jaipur und haben weitere Erlebnisse gehabt und Eindrücke gesammelt.
Mittlerweile haben wir uns dagegen entschieden, in den Altstädten aus Hygiene und Lautstärkegründen zu übernachten. In Jaipur wurde uns dann selbst die Erkundung zu Fuss zu viel. Obwohl die Basare und die dort verkauften Gewürze, Textilien und andere Kleinigkeiten wahnsinnig interessant sind, können wir vor diesen Läden nicht stehen bleiben. Wir werden aus allen Ecken angesprochen, dass es nicht mehr auszuhalten ist. Vor den Sehenswürdigkeiten ist es am Schlimmsten. Wir verstehen es, dass jeder einen Euro verdienen möchte, doch geht es mittlerweile über unsere Toleranzgrenze. Auch fließen in der Altstadt die Abwässer dirket an den Shops vorbei und die Kühe, Schweine und Hunde wälzen sich darin und in den vielen Müllbergen. In Jaipur war es soweit, dass wir uns in eine Sehenswürdigkeit "gerettet" haben, damit wir einen Moment der Ruhe hatten. Auch haben wir uns dann entschieden, eine Fahrradrikscha zu nehmen, damit uns wenigstens nur einer anquatscht. Der ältere Herr tat mir Leid, doch war er dann mit dem etwas großzügigerem Tinkgeld auch nicht zufrieden. Des Weiterem ist uns aufgefallen, dass kaum Touristen auf den Strassen zu sehen sind. Sie werden wohl alle zu den Sehenswürdigkeiten gefahren, dort rausgelassen und dann weiter transportiert.
So haben wir uns gestern entschieden, auch mit einem Touristentaxi, zum Amberpalace 11km vor den Toren Jaipurs zu fahren. Es war zwar voll dekadent, dafür aber äusserst entspannt und mit einer Autorikscha hätten wir es kaum in die Berge geschafft. Jedenfalls tut es uns Leid, dass wir so abgeschotten reisen müssen, allerdings ist es anders in Ruhe nicht möglich. Auch sind wir nicht glücklich, dass wir nicht frei über unsere Schritte entscheiden können und von privaten Transporten abhängig sind.
Nichtdestotrotz hat der Amber Palace wieder gezeigt, warum Indien ein tolles Land mit viel Geschichte ist. Es war der Haupsitz des Maharajas Singh II im 17. Jhd. und ist eine Riesenanlage in den Bergen. Besonders beeindruckend waren der Spiegel-Palast mit vielen Spiegeln in Blumenform und die vielen Tore, wie das Ganesh-Pol. Wir haben genossen, wieder ein wenig in die Geschichte Rajasthan's, so heisst dieser wichtige Bundesstaat im Norden, eintauchen zu können.
Ansonsten ist uns aufgefallen, dass die meisten Touristen nur eine Nacht an einem Ort bleiben und dann weiter reisen. Wir können uns das gar nicht vorstellen und sind mit unserem Rhythmus von zwei bis drei Nächten pro Ort zufrieden. Wir sind relativ entspannt. Auch verbringen wir mittlerweile viel Zeit in unseren Zimmern, um erstens den oben genannten Gründen aber auch den teilweise 35 Grad zu entfliehen , die draußen herrschen. Es ist sehr heiß, doch nichts gegen die bis zu 50 Grad im Sommer (Juni/Juli). Ausserdem können wir besser unseren Blog füttern.
Heute fahren wir nach Udaipur und müssen erstmal schauen, ob wir mitkönnen, da wir bisher nur auf der Warteliste stehen. Drückt uns die Daumen und bis bald.
Liebe Grüße
Anja und Patrice
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